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Weihnachten: Ein Fest der Absurditäten – wie die Geschäftigkeit den Sinn frisst

Die Vorweihnachtszeit ist ein Phänomen, das Jahr für Jahr die gleiche Spirale aus Hektik, Konsum und Stress in Gang setzt. Ab Oktober leuchten die ersten Lichterketten, Kaufhäuser überbieten sich mit Angeboten und wir hetzen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsfeier. Dieses Spektakel ist so absurd wie unaufhaltsam. Doch das größte Paradoxon liegt in der Wurzel des Festes selbst. Denn das gesamte vorweihnachtliche Treiben, das angeblich die Geburt Jesu feiert, basiert auf einer historischen Fehlinterpretation: Jesus wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im tiefsten Dezember geboren. Das Fest, das uns so festlich auf die Feierlichkeiten einstimmt, ist ein Konstrukt, das die historische Wahrheit zugunsten von Tradition und Kommerz geopfert hat.

Das falsche Datum: Die Geschichte hinter dem Mythos

Die biblischen Evangelien geben keinen konkreten Hinweis auf das Geburtsdatum von Jesus. Weder im Matthäus- noch im Lukasevangelium wird ein Datum genannt. Die einzige zeitliche Angabe, die Rückschlüsse zulässt, ist die Erwähnung der Hirten, die