Die Nachricht, dass alle noch lebenden Geiseln aus der Gewalt der Hamas befreit wurden, war eine Welle der Erleichterung, die sich über die Welt verbreitete. Für die Familien, die monatelang in qualvoller Ungewissheit lebten, ist es ein unermessliches Wunder. Doch hinter dem Schein des humanitären Triumphs verbirgt sich eine bittere Wahrheit, die von der internationalen Gemeinschaft schmerzhaft ignoriert wird. Während die Geiseln nach Hause kehren, bleibt die Justiz stumm. Die Täter, die am 7. Oktober Tausende von Menschen bei einem brutalen Massaker auf dem Musikfestival und in den Kibbuzim ermordeten, wurden weder angeklagt noch vom Weltstrafgericht gesucht.
Ein Moment der Menschlichkeit – und die Stille danach
Die Freilassung der Geiseln ist ein Sieg der Diplomatie und ein Zeichen dafür, dass auch in den dunkelsten Momenten Hoffnung bestehen kann. Es ist ein humanitärer Akt, der das Leben vieler Menschen rettete. Doch diese Befreiung darf nicht vom Grundübel ablenken: dem unvorstellbaren Verbrechen, das zu der Geiselnahme führte. Die brutalen Tötungen, Vergewaltigungen und

Die aktuelle Eskalation im Gaza-Streifen und in Israel erfüllt die Welt mit Entsetzen. Bilder von Zerstörung, Leid und unzähligen Opfern prägen die Nachrichten. In der komplexen Debatte um diesen Konflikt ist es entscheidend, die Ursachen klar zu benennen und die Rolle der Hamas nicht zu relativieren. Denn das wahre Übel, das unermessliches Leid über die Menschen in Gaza und Israel bringt, ist die radikalislamistische Terrororganisation Hamas.