Warum die SCHUFA unsere Freiheit auffrisst
In einem Land, das die dunklen Kapitel der Überwachung eigentlich hinter sich gelassen haben wollte, agiert mitten im Herzen unserer Wirtschaft ein Akteur, dessen Machtbefugnisse jeden demokratischen Rahmen sprengen. Die Rede ist von der SCHUFA Holding AG. Was offiziell als „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ firmiert, hat sich längst zu einem gigantischen, intransparenten Daten-Moloch entwickelt. Mit einer Akribie, die an die Methoden der Stasi erinnert, sammelt dieser private Konzern Informationen über fast jeden Bürger – und entscheidet im Hinterzimmer per Algorithmus über Existenzen. Es ist Zeit für eine radikale Abrechnung mit einem System, das Misstrauen zur Geschäftsgrundlage gemacht hat.
Der gläserne Bürger: Datensammlung ohne Grenzen
Die SCHUFA hortet Daten von über 68 Millionen Menschen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Frage, ob jemand seine
