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Anlasslose Chatkontrolle: Die Lüge der Privatsphäre und der Tod der Verschlüsselung

Die EU-Kommission plant, unter dem Deckmantel des Kinderschutzes eine „anlasslose Chatkontrolle“ einzuführen. Der Begriff selbst ist ein Oxymoron. Wie kann eine Überwachung, die jeden einzelnen Bürger betrifft, „anlasslos“ sein? Was als notwendige Maßnahme verkauft wird, um Kriminalität zu bekämpfen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein massiver Angriff auf die Grundpfeiler der digitalen Privatsphäre. Dieser Artikel hinterfragt die Absichten hinter diesem Vorhaben und zeigt, warum es die End-to-End-Verschlüsselung zu einem schlechten Witz macht und das Vertrauen in unsere digitale Kommunikation irreparabel beschädigt.

Anlasslose Kontrolle? Nur, wenn es keinen Anlass gibt.

Der Name „anlasslose Chatkontrolle“ ist eine bewusste Irreführung. Tatsächlich würde das geplante System eine permanente Überwachung einführen, die jeden einzelnen Chat scannt, bevor er gesendet wird. Ein Anlass, eine richterliche Anordnung oder der Verdacht einer Straftat, wäre nicht mehr nötig. Der Anlass ist in diesem Fall der Nutzer selbst. Es wird eine generelle Überwachung

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Das neue Panoptikum: Wie der Überwachungsstaat im digitalen Zeitalter zur Normalität wird

Der Wunsch nach Sicherheit ist ein Urbedürfnis des Menschen. Doch in den letzten Jahren hat sich der Preis, den wir dafür zahlen, drastisch erhöht: unsere Privatsphäre. Unter dem Deckmantel von Terrorbekämpfung, Kriminalitätsprävention und effizienterem Service haben wir uns schleichend an eine Welt gewöhnt, in der wir nahezu ständig überwacht werden. Ob durch Gesichts-erkennungs-software an Bahnhöfen, die massenhafte Speicherung von Kommunikationsdaten oder die Profilerstellung durch private Konzerne – der digitale Überwachungsstaat ist längst zur Normalität geworden. Wir haben die Kontrolle über unsere Daten verloren und riskieren, in einem modernen Panoptikum zu leben, in dem wir uns stets beobachtet fühlen.

Vom staatlichen zum kommerziellen Überwachungsstaat

Die Bedrohung für unsere Privatsphäre kommt heute nicht mehr nur vom Staat. Technologiekonzerne sammeln unvorstellbare Mengen an Daten über uns – unser Kaufverhalten, unsere Interessen, unsere politischen Meinungen. Diese Daten werden zu Profilen

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Schufa und Klarna: Wenn der gläserne Kunde zum Problem wird – Eine kritische Betrachtung

In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der Online-Shopping und Finanztransaktionen zum Alltag gehören, spielen Unternehmen wie die Schufa Holding AG und Zahlungsdienstleister wie Klarna eine zentrale Rolle. Sie versprechen bequeme Lösungen, doch hinter den Kulissen werfen ihre Praktiken ernsthafte Fragen zum Datenschutz, zur Richtigkeit von Daten und zur Einschränkung der Konsumfreiheit auf. Dieser Artikel beleuchtet die problematischen Aspekte und fordert mehr Transparenz und Kontrolle.

Die Macht der Datenkraken: Schufa und Klarna im Fokus

Die Schufa ist seit Jahrzehnten der Dreh- und Angelpunkt der Kreditwürdigkeitsprüfung in Deutschland. Ihre Datensammlung reicht von Krediten und Mobilfunkverträgen bis hin zu gemeldeten Zahlungsausfällen. Klarna, bekannt für „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Optionen, führt im Hintergrund ebenfalls Bonitätsprüfungen durch, oft in Zusammenarbeit mit Auskunfteien wie der Schufa oder eigenen Systemen. Die gesammelten Daten sollen ein „Risikoprofil“ des