„Nachhaltigkeit“ – kaum ein Begriff wird in der heutigen Zeit so oft benutzt, beworben und missbraucht wie dieser. Ob auf Produktverpackungen, in Unternehmens-Statements oder in politischen Reden, der Grüne Anstrich ist allgegenwärtig. Doch während wir uns von den Versprechen der „nachhaltigen“ Flugreisen, der „klimaneutralen“ Produkte oder der „umweltfreundlichen“ Mode blenden lassen, geraten die wahren Probleme in den Hintergrund. Die Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einer leeren Hülle, einem Marketing-Instrument, das uns ein gutes Gewissen verkauft, ohne dass sich an der systemischen Ausbeutung von Mensch und Natur etwas ändert.
Die Ära des Greenwashings
Greenwashing ist das moderne Ablassverfahren der Industrie. Unternehmen verkünden stolz, einen kleinen Teil ihres Gewinns in Umweltprojekte zu investieren, während ihr Kerngeschäft weiterhin umweltschädlich ist. Ein Fast-Fashion-Gigant wirbt mit einer „nachhaltigen“ Kollektion, produziert aber weiterhin Massenware zu Dumpingpreisen. Eine Ölfirma finanziert eine Baumpflanzaktion und verschleiert damit ihren immensen CO2-Fußabdruck. Konsumenten, die sich nach echten Alternativen sehnen, werden durch

Sport ist eine Bühne, auf der Helden geboren werden. Athleten, die durch harte Arbeit, Disziplin und außergewöhnliches Talent die Massen begeistern, haben seit jeher unsere Bewunderung gefunden. Doch in der heutigen Medienlandschaft scheint sich der Fokus zu verschieben. Immer öfter sehen wir Sportler im Rampenlicht, die weniger durch ihre Leistungen auf dem Platz oder in der Arena als vielmehr durch ihre inszenierte Persönlichkeit, Skandale oder ihre Präsenz in den sozialen Medien auffallen. Sie sind die „Promis“ des Sports – bekannt, aber nicht unbedingt legendär. Dieser Artikel hinterfragt, wie eine Kultur der Selbstdarstellung die eigentliche sportliche Leistung in den Hintergrund drängt und welche Folgen das für den Sport hat.