AfD-Jugendgründung und der entschlossene Widerstand der Zivilgesellschaft
Die jüngste Gründung einer Jugendorganisation der Alternative für Deutschland (AfD) in Gießen hat die Universitätsstadt in Hessen in einen politischen Brennpunkt verwandelt. Während die AfD versucht, ihre extrem rechten Positionen gezielt in die jüngere Generation zu tragen, sah sich die Stadt einem sofortigen und massiven zivilgesellschaftlichen Widerstand gegenüber. Diese Ereignisse beleuchten nicht nur die Strategie der Partei, sondern zeigen auch, wie entschlossen die Gießener Zivilgesellschaft und insbesondere die studentische Bevölkerung bereit sind, gegen die Normalisierung des Rechtsextremismus aufzustehen. Die Gründung ist eine Provokation, die Proteste sind die notwendige Antwort, und die Auswirkungen reichen weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Die AfD-Strategie: Normalisierung und Jugendfang
Die Gründung einer Jugendgruppe, wie der Jungen Alternative (JA), in einer liberalen Hochschulstadt wie Gießen ist kein Zufall,

Das Studierendenwohnheim-Projekt „Westside“ in Gießen wurde als Leuchtturmprojekt für bezahlbaren und modernen Wohnraum beworben. Mit dem Spatenstich und den ambitionierten Plänen, Hunderten von Studierenden eine neue Heimat zu bieten, schien eine Lösung für die chronische Wohnungsnot greifbar. Doch heute, lange nach dem ursprünglich geplanten Bezugstermin, steht das Millionen-Projekt leer und wird zunehmend zu einem Symbol für eine verfehlte Planung und die Enttäuschung der Studierenden. (