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Weihnachten: Ein Fest ohne Wurzeln – wie Märkte und Bäume den Sinn verdrängten

Weihnachten, das ist für viele von uns der Geruch von Glühwein, das Lichtermeer der Weihnachtsmärkte und die festliche Dekoration des Weihnachtsbaums. Diese Symbole sind so tief in unserer Kultur verwurzelt, dass sie untrennbar mit dem Fest der Geburt Jesu verbunden scheinen. Doch ein genauerer Blick auf die Geschichte offenbart eine verblüffende Wahrheit: Weder der Weihnachtsmarkt noch der geschmückte Baum haben auch nur im Entferntesten etwas mit der ursprünglichen Bedeutung von Weihnachten zu tun. Sie sind eine Erfindung der Neuzeit, deren Erfolg im krassen Gegensatz zum ursprünglichen, spirituellen Kern des Festes steht.

Die Erfindung des Weihnachtsmarkts

Der Weihnachtsmarkt, wie wir ihn heute kennen, ist eine vergleichsweise junge Erfindung. Seine Wurzeln liegen in mittelalterlichen Märkten, die im Spätmittelalter in den deutschsprachigen Gebieten stattfanden. Dort wurden die Bürger mit warmen Speisen und Getränken versorgt, um sich im Winter zu stärken. Die heutigen Märkte mit ihren Karussells, dem Kunsthandwerk und dem Glühwein

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Chanukka: Ein Fest des Lichts, das mehr ist als das ‚jüdische Weihnachten‘

In der Vorweihnachtszeit wird in Deutschland oft von den „Feiertagen“ gesprochen, wobei damit implizit das christliche Weihnachtsfest gemeint ist. In diesen Wochen fällt jedoch auch ein anderes, tiefgründiges Fest, das oft missverstanden oder fälschlicherweise als das „jüdische Weihnachten“ bezeichnet wird: Chanukka. Doch dieses Fest, das in seiner Bedeutung und seinem Ursprung völlig anders ist, hat weder etwas mit der Geburt Jesu zu tun noch fällt es immer in die Zeit der christlichen Weihnachtstage. Dieser Artikel beleuchtet die wahren Hintergründe von Chanukka und erklärt, warum es mehr ist als eine bloße Parallele zu Weihnachten.

Das Fest der Wiedereinweihung, nicht der Geburt

Chanukka feiert kein Geburtsdatum, sondern ein historisches Ereignis: die Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Nach einem erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die syrisch-griechische Herrschaft befreiten sie den Tempel, der zuvor entweiht worden war. Das Hauptwunder des Festes ist, dass das dafür benötigte Öl, das nur für einen Tag reichen

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Weihnachten: Ein Fest der Absurditäten – wie die Geschäftigkeit den Sinn frisst

Die Vorweihnachtszeit ist ein Phänomen, das Jahr für Jahr die gleiche Spirale aus Hektik, Konsum und Stress in Gang setzt. Ab Oktober leuchten die ersten Lichterketten, Kaufhäuser überbieten sich mit Angeboten und wir hetzen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsfeier. Dieses Spektakel ist so absurd wie unaufhaltsam. Doch das größte Paradoxon liegt in der Wurzel des Festes selbst. Denn das gesamte vorweihnachtliche Treiben, das angeblich die Geburt Jesu feiert, basiert auf einer historischen Fehlinterpretation: Jesus wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im tiefsten Dezember geboren. Das Fest, das uns so festlich auf die Feierlichkeiten einstimmt, ist ein Konstrukt, das die historische Wahrheit zugunsten von Tradition und Kommerz geopfert hat.

Das falsche Datum: Die Geschichte hinter dem Mythos

Die biblischen Evangelien geben keinen konkreten Hinweis auf das Geburtsdatum von Jesus. Weder im Matthäus- noch im Lukasevangelium wird ein Datum genannt. Die einzige zeitliche Angabe, die Rückschlüsse zulässt, ist die Erwähnung der Hirten, die