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Marburgs Post-Misere

Wenn der Service weggespart wird und der Bürger im Regen steht

Wer in Marburg heute einen Brief aufgeben oder ein Paket abholen möchte, braucht vor allem eines: sehr viel Zeit und starke Nerven. Was einst als grundlegende staatliche Infrastruktur galt, ist im Zuge der Privatisierung und Gewinnmaximierung zu einem traurigen Schatten seiner selbst geworden. In Marburg zeigt sich die Post-Krise besonders deutlich: Filialen verschwinden, die verbleibenden Standorte sind hoffnungslos überlastet, und der digitale Fortschritt entpuppt sich oft als komplizierte Hürde statt als Erleichterung. Ein kritischer Blick auf eine Versorgungslage, die einer Universitätsstadt unwürdig ist.


Kahlschlag im Filialnetz: Überforderung als Dauerzustand

In den letzten Jahren wurden in Marburg zahlreiche Postfilialen und Annahmestellen ersatzlos gestrichen. Was übrig bleibt, sind oft