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Weihnachten: Ein Fest ohne Wurzeln – wie Märkte und Bäume den Sinn verdrängten

Weihnachten, das ist für viele von uns der Geruch von Glühwein, das Lichtermeer der Weihnachtsmärkte und die festliche Dekoration des Weihnachtsbaums. Diese Symbole sind so tief in unserer Kultur verwurzelt, dass sie untrennbar mit dem Fest der Geburt Jesu verbunden scheinen. Doch ein genauerer Blick auf die Geschichte offenbart eine verblüffende Wahrheit: Weder der Weihnachtsmarkt noch der geschmückte Baum haben auch nur im Entferntesten etwas mit der ursprünglichen Bedeutung von Weihnachten zu tun. Sie sind eine Erfindung der Neuzeit, deren Erfolg im krassen Gegensatz zum ursprünglichen, spirituellen Kern des Festes steht.

Die Erfindung des Weihnachtsmarkts

Der Weihnachtsmarkt, wie wir ihn heute kennen, ist eine vergleichsweise junge Erfindung. Seine Wurzeln liegen in mittelalterlichen Märkten, die im Spätmittelalter in den deutschsprachigen Gebieten stattfanden. Dort wurden die Bürger mit warmen Speisen und Getränken versorgt, um sich im Winter zu stärken. Die heutigen Märkte mit ihren Karussells, dem Kunsthandwerk und dem Glühwein

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Weihnachten: Die Entführung des Festes durch den Kommerz

Weihnachten, das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und der Familie. Doch was als Feier der Geburt Jesu begann, hat sich in den meisten westlichen Kulturen in ein hektisches Konsumritual verwandelt. Der spirituelle und besinnliche Kern des Festes wird von einem Lichtermeer aus Shopping-Malls und dem ohrenbetäubenden Klingeln der Registrierkassen überstrahlt. Dieser Artikel beleuchtet, wie die Konsumgesellschaft das christliche Weihnachtsfest entführt hat und warum der Zwang, Geschenke zu kaufen, dem eigentlichen Sinn der Feier widerspricht.

Der Kitsch-Krieg: Wer schenkt am meisten?

Der Druck, die „perfekten“ Geschenke zu finden, beginnt oft schon Wochen vor dem Fest. Medien und Werbung suggerieren uns, dass wahre Liebe und Wertschätzung nur durch materielle Gaben ausgedrückt werden können. Diese Kommerzialisierung führt zu einem ungesunden Wettbewerb und einem Gefühl der Pflicht, das die Freude am Schenken zerstört. Die einst bescheidene Tradition des Schenkens, die an die Gaben der Heiligen Drei Könige erinnern sollte, ist zu einer Pflichtübung geworden, die uns finanziell und

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Erster Advent: Ein Gedicht zur Besinnungslosigkeit

Satire und Poesie

von Freie Medien Germany

 

Der Kranz hat vier Kerzen, die erste brennt, das Herz in den Schmerzen nach dem, was man nicht kennt.

Die Glocken läuten leise, es glänzt das falsche Licht, auf Kommerz und Konsumreise, die uns die Ruhe bricht.

Im Supermarkt die Posaune schallt, der Stress greift nach dem Sinn, das Jesuskind wird kalt, und die Kasse klingelt hin.

Man singt von Heiligkeit, von Hirten und von Schafen, vergisst die Zeit, die Zeitlichkeit, in der die Wölfe schlafen.

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Weihnachten: Ein Fest der Absurditäten – wie die Geschäftigkeit den Sinn frisst

Die Vorweihnachtszeit ist ein Phänomen, das Jahr für Jahr die gleiche Spirale aus Hektik, Konsum und Stress in Gang setzt. Ab Oktober leuchten die ersten Lichterketten, Kaufhäuser überbieten sich mit Angeboten und wir hetzen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsfeier. Dieses Spektakel ist so absurd wie unaufhaltsam. Doch das größte Paradoxon liegt in der Wurzel des Festes selbst. Denn das gesamte vorweihnachtliche Treiben, das angeblich die Geburt Jesu feiert, basiert auf einer historischen Fehlinterpretation: Jesus wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im tiefsten Dezember geboren. Das Fest, das uns so festlich auf die Feierlichkeiten einstimmt, ist ein Konstrukt, das die historische Wahrheit zugunsten von Tradition und Kommerz geopfert hat.

Das falsche Datum: Die Geschichte hinter dem Mythos

Die biblischen Evangelien geben keinen konkreten Hinweis auf das Geburtsdatum von Jesus. Weder im Matthäus- noch im Lukasevangelium wird ein Datum genannt. Die einzige zeitliche Angabe, die Rückschlüsse zulässt, ist die Erwähnung der Hirten, die