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Aschermittwoch im Kopf

Die lähmende Sinnlosigkeit des Faschingsdienstags 2026

Wir schreiben den 17. Februar 2026. Es ist Faschingsdienstag. In den Innenstädten Deutschlands wälzt sich eine lärmende Masse aus Polyester und billigem Schminke-Dunst durch die Gassen. Doch hinter den gezwungenen „Helau“-Rufen und dem Dröhnen der immer gleichen Partyschlager verbirgt sich eine tiefe, gesellschaftliche Leere. In einer Welt, die 2026 vor massiven wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen steht, wirkt das ritualisierte Lustigsein auf Knopfdruck wie ein bizarrer Anachronismus. Der Faschingsdienstag ist nicht mehr das Ventil der Freiheit, sondern das Symbol einer kollektiven Sinnlosigkeit.


2026: Ein Jahr am Limit und die Flucht in den Rausch

Warum feiern wir eigentlich noch? Wenn man im Februar 2026 die Maske abnimmt, blickt man in Gesichter, die

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Das Erbe der Alkohollaune

Wenn die Faschingsnacht im Kinderheim endet“

Wenn die Konfettikanonen verstummen und der Kater verfliegt, bleibt oft mehr zurück als nur Kopfschmerz und eine leere Geldbörse. Während die Gesellschaft den Karneval als harmloses Brauchtum feiert, wird ein düsteres Phänomen konsequent totgeschwiegen: Die sogenannten „Karnevalskinder“. Es sind Kinder, die im Rausch einer enthemmten Nacht gezeugt wurden – Produkte einer flüchtigen Begegnung, die oft von Alkohol, Verantwortungslosigkeit und mangelnder Verhütung geprägt war. Viele dieser Kinder sind von Anfang an ungewollt und landen in einem System, das ohnehin schon an seine Grenzen stößt. Ein kritischer Blick auf die menschlichen Trümmerhaufen, die hinter der bunten Fassade entstehen.


Vom One-Night-Stand zum Sozialfall: Die Biologie des Rausches

Karneval gilt als die Zeit, in der die moralischen Hemmschwellen fallen. Doch die biologischen Konsequenzen kennen keine

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Narrenfreiheit oder Saufgelage?

Wie der Karneval seine Seele an den Alkohol verlor

Einst war der Karneval das Ventil der Unterdrückten, eine Zeit, in der die einfache Bevölkerung den Mächtigen ungestraft den Spiegel vorhalten konnte. Doch wer heute durch die Straßen von Köln, Mainz oder Düsseldorf zieht, sucht den politischen Protest oft vergebens. Was geblieben ist, ist eine hohle Hülle aus buntem Polyester, ohrenbetäubendem Schlager und einer hemmungslosen Sauferei, die jeden Funken von kritischem Geist im Keim erstickt. Der Karneval hat sich von einer subversiven Kulturform zu einem kommerziellen Massenbesäufnis entwickelt, das mehr mit dem Ballermann als mit bürgerlichem Widerstand zu tun hat.


Vom politischen Widerstand zum kollektiven Blackout

Historisch gesehen war die „Fünfte Jahreszeit“ ein hochpolitisches Ereignis. Die Garden in ihren bunten Uniformen waren eine

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Das stille Gift in der Gesellschaft: Warum wir die Gefahren des Alkohols unterschätzen

Das stille Gift in der Gesellschaft: Warum wir die Gefahren des Alkohols unterschätzen

Ein Feierabendbier, ein Glas Wein zum Essen, der Sekt zum Anstoßen – Alkohol ist ein fester Bestandteil unserer Kultur. Er ist gesellschaftlich akzeptiert, omnipräsent und oft mit Geselligkeit und Entspannung verbunden. Doch hinter der scheinbar harmlosen Fassade verbirgt sich eine unterschätzte Gefahr. Während wir uns über die Risiken illegaler Drogen aufregen, kehren wir das Problem des legalen Suchtmittels Alkohol nur allzu gern unter den Teppich. Die Konsequenzen sind fatal: Die Gesellschaft wird zunehmend ausschweifender, der Konsum steigt, und die eigentlichen Probleme werden ignoriert. Es ist Zeit, die rosarote Brille abzulegen und die bittere Wahrheit zu sehen.

Der Absturz in die Normalität: Warum wir zu viel trinken

Der Konsum von Alkohol hat sich in vielen Teilen der Gesellschaft normalisiert. Ein entspannter Abend ohne Bier oder Wein ist für viele