Wenn die EU am Bürger vorbeiregiert
Wir schreiben das Jahr 2025/26, und während die Bürger in Marburg und ganz Europa mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen, gönnt sich der Apparat in Brüssel keine Pause. Die Europäische Union, einst als Friedensprojekt und Wirtschaftsmotor gestartet, hat sich zu einem schwerfälligen, kostspieligen Monstrum entwickelt. Hinter verschlossenen Türen werden Verordnungen beschlossen, die oft an der Lebensrealität vorbeigehen und mehr Bürokratie als Nutzen stiften. Ein kritischer Blick auf eine Institution, die droht, den Kontakt zu den Menschen endgültig zu verlieren.
Der Budget-Wahnsinn: Steuermilliarden ohne Boden
Die EU-Kommission hat kürzlich Pläne für den neuen langfristigen Haushalt (2028-2034) sowie die aktuellen Aufstockungen für 2026 vorgelegt. Die Zahlen sind schwindelerregend: Billionen von Euro werden hin- und hergeschoben.
-
Kostspielige Parallelwelt: Während nationale Regierungen zum Sparen gezwungen sind, fordert Brüssel ständig neue Mittel. Kritiker wie Ungarns Premier Orbán oder die Opposition im Bundestag sprechen von einer mangelnden Transparenz und einer „falscher Prioritätensetzung“.
-
Wanderzirkus der Verschwendung: Dass das EU-Parlament monatlich tonnenweise Akten zwischen Brüssel und Straßburg hin- und herfährt, ist das Symbolbild einer Institution, die Nachhaltigkeit predigt, aber Ressourcenverschwendung als Tradition pflegt. Dieses „Reisetheater“ kostet den Steuerzahler jährlich Millionen – ohne jeden politischen Mehrwert.
Regulierungswut: Bürokratie als Wachstumsbremse
Was in Brüssel als „Standardisierung“ gefeiert wird, erstickt den Mittelstand. Die Flut an neuen Richtlinien für 2026 – von der Entgelttransparenz bis hin zu verschärften Nachhaltigkeitsberichten (CSRD) – treibt Unternehmern den Schweiß auf die Stirn.
-
Praxisferne Gesetze: Viele Verordnungen werden von Beamten entworfen, die nie einen Betrieb von innen gesehen haben. Die Folge sind hunderte Stunden an Dokumentationspflichten, die dem Kunden keinen Cent Ersparnis bringen, aber die Produkte verteuern.
-
Bevormundung der Bürger: Ob das mittlerweile aufgeweichte Verbrenner-Verbot oder absurde Vorgaben zur Produktgestaltung – die EU greift immer tiefer in die private Lebensgestaltung ein. Die Menschen haben das Gefühl, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird, was „gut“ für sie sei.
-
Wettbewerbsnachteil: Während die USA und China ihre Industrien fördern, fesselt die EU ihre Wirtschaft mit einem Korsett aus Verboten. Das Ergebnis ist eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit, die wir alle durch schwindenden Wohlstand bezahlen.
Reform oder Relevanzverlust
Die EU steht am Scheideweg. Ein „Weiter so“ im Brüsseler Elfenbeinturm wird die Akzeptanz der Bürger weiter untergraben. Wir brauchen keine Institution, die sich mit der Krümmung von Gurken oder der Anzahl der Toiletten in Betrieben beschäftigt, während die großen geopolitischen Herausforderungen ungelöst bleiben.
Die EU muss:
-
Bürokratie radikal entrümpeln, statt sie ständig neu zu erfinden.
-
Die Haushaltsdisziplin endlich ernst nehmen.
-
Den Bürgerwillen respektieren, statt ihn durch Lobby-Politik zu ersetzen.
Solange Brüssel als Synonym für Kosten und Komplexität steht, wird das Projekt Europa seinen Rückhalt in der Bevölkerung verlieren. Es ist Zeit für eine EU, die den Menschen dient – und nicht umgekehrt.
